Invasive und nicht-invasive Beatmung
Bei der nicht-invasiven Beatmung erfolgt die Atemunterstützung über eine Maske, häufig zeitweise – etwa nachts. Bei der invasiven Beatmung wird über ein Tracheostoma und eine Trachealkanüle beatmet, oft rund um die Uhr. Beides ist zuhause möglich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Technik und Sicherheit
Zuhause kommen ein oder zwei Beatmungsgeräte, ein Absauggerät, Ersatzkanülen, Verbrauchsmaterial und ggf. ein Sauerstoffkonzentrator zum Einsatz. Alarme, Notfallausrüstung und eine klare Notfallregelung sind Pflicht. Wir prüfen alle Positionen bei der Ersteinschätzung und beim Erstdienst.
Tagesstruktur
Eine geregelte Tagesstruktur hilft: feste Zeiten für Grundpflege, Absaugen, Kanülenpflege, Mobilisation, Ernährung und Ruhephasen. Angehörige gewinnen dadurch Planbarkeit; für Betroffene entsteht Vertrautheit.
Rolle des Pflegeteams
In vielen Fällen ist eine 24-Stunden-Betreuung indiziert. Unser Ziel ist es, mit möglichst wenigen wechselnden Gesichtern zu arbeiten – das ist entscheidend für Sicherheit und Vertrauen. Details zur pflegerischen Seite lesen Sie auf Beatmungspflege in Garmisch-Partenkirchen.
Was können Angehörige mitgestalten?
Angehörige entscheiden über Nähe und Distanz zur Pflege. Manche wollen lernen, wie Absaugen sicher funktioniert; andere wollen bewusst Angehörige bleiben. Beides ist in Ordnung. Weiterführend: Informationen für Angehörige.
