Ratgeber

Häusliche Intensivpflege vorbereiten

Bevor die erste Schicht startet, sollten einige Dinge geregelt sein. Diese Checkliste hilft Angehörigen in Garmisch-Partenkirchen und im Werdenfelser Land, den Start ruhig und sicher zu gestalten.

Wohnsituation

  • Steht ein Zimmer zur Verfügung, das ausreichend Platz für Pflegebett und Geräte bietet?
  • Sind Strom- und Beleuchtungssituation für medizinische Geräte geeignet?
  • Ist ein zugänglicher Bereich für Pflegepersonal vorhanden (WC, Handwaschmöglichkeit)?

Hilfsmittel

  • Pflegebett, Antidekubitusmatratze, Lifter (falls indiziert)
  • Absauggerät und Ersatzkanülen
  • Beatmungsgerät inkl. Ersatz und Notfallbeatmungsbeutel
  • Materialien für Wund- und Stomapflege

Ansprechpartner und Notfall

  • Wer ist Hausarzt, wer Facharzt? Sind Telefonnummern hinterlegt?
  • Welche Klinik ist im Notfall Anlaufstelle?
  • 24-Stunden-Rufnummer des Intensivpflegedienstes gut sichtbar notiert

Organisatorisches

  • Kopie der Verordnung, Pflegegrad-Bescheid und Patientenverfügung griffbereit
  • Rollen im Haushalt geklärt: Wer ist Ansprechpartner für das Pflegeteam?
  • Erwartungen mit Angehörigen abgestimmt (Nähe/Distanz, Beteiligung)

Wir begleiten Sie

Vieles davon klären wir mit Ihnen im Rahmen der Ersteinschätzung – vor Ort oder in unserem Beratungsbüro in Garmisch-Partenkirchen. Sie müssen die Liste nicht allein abarbeiten.

Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Ob eine außerklinische Intensivpflege im Einzelfall möglich und sinnvoll ist, klären wir gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten sowie den Kostenträgern.

Wir sind für Sie da – persönlich in Garmisch-Partenkirchen.

Rufen Sie uns an oder senden Sie eine unverbindliche Anfrage. Wir prüfen jede Situation individuell und melden uns zeitnah zurück.

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